Leander und Leinsamen

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Leander und Leinsamen – Zsófia Tallér / Andor Szilágyi / Barnabás Szöllősi
Märchenoper
Spieldauer: 1 Stunde 50 Minuten inklusive einer Pause
Sprache: Ungarisch
Übertitel: Ungarisch, Englisch

 

Die Geschichte von Leander, dem Kobold, und Prinzessin Leinsamen, voller Magie und eines scheinbar unzerbrechlichen Fluchs sowie zahlreicher Wendungen, ist ein wahrhaft fesselndes Märchen. Das Libretto von Barnabás Szöllősi, basierend auf Andor Szilágyis Theaterfabel und auf Wunsch der OPERA in der Spielzeit 2014/15 geschrieben, wird von der meisterhaften, ausdrucksstarken und unterhaltsamen Musik der mit dem Erkel-Preis ausgezeichneten Komponistin Zsófia Tallér getragen. Diese ungarische Märchenoper ist ein vergnügliches Erlebnis für Kinder und Erwachsene gleichermaßen und könnte, so hoffen wir, eines Tages zum Klassiker werden.

 

Hinweis für Eltern: Die Aufführung wird für Kinder unter 8 Jahren nicht empfohlen.

 

 

Handlung

 

Erster Akt
Der melancholische Kobold Leander hält König Baldemar II. seit 17 Jahren und neun Monaten als Gefangenen, als Strafe dafür, dass er aus Versehen seine geliebte Katze und einzige Freundin Czirbolya mit einem Pfeil erschossen hat. Leander hat auch einen Diener, den Waldgnom Berry, der in den letzten fast zwei Jahrzehnten nichts anderes getan hat, als seinen königlichen Gefangenen zu quälen. Doch nun langweilt ihn dieses Verhalten, und er bittet seinen Herrn, den König freizulassen. Leander verlangt im Austausch für seine Katze und die Freiheit des Königs etwas, von dem Baldemar nicht einmal weiß, dass er es besitzt. Der frisch befreite Monarch erkennt erst nach seinem Versprechen, was er preisgibt, und kehrt in seinen Palast zurück, um festzustellen, dass er eine Tochter hat, Prinzessin Leinsamen, die nun ihren 17. Geburtstag feiert. Baldemar war nicht, wie er dachte, nur einen Tag weg, sondern genau 17 Jahre und neun Monate!
Er sperrt seine Tochter in einen Käfig und ruft ihren Verehrer, Prinz Bitesting, zu ihrer Verteidigung herbei. Leander kommt für Leinsamen und verliebt sich sofort in das schöne Mädchen, das wiederum von der wundervollen Stimme und den freundlichen Worten des Kobolds verzaubert ist. Leander verliert seinen Mut und verlässt das Mädchen, doch dann überkommt ihn die Liebe, und er kehrt zurück – nur um der Hornissenbrigade des feigen Prinzen Bitesting gegenüberzustehen. Er besiegt die Insektensoldaten und treibt den Prinzen in die Flucht, doch im entscheidenden Moment sieht Leinsamen Leander zum ersten Mal und, abgestoßen von seiner Hässlichkeit, stößt sie die Rose, die er ihr geschenkt hat, in sein Gesicht. Leander geht beschämt davon.

 

Zweiter Akt
Leinsamen und ihre Dienerin Chickbeak befinden sich am Hof der Honigmantel-Feen zu einer Lektion in Etikette. Leinsamen erkennt, dass sie in Leander verliebt ist, und die beiden Mädchen beschließen zu fliehen, da König Baldemar und seine Entourage dort die Hochzeit abhalten wollen. Trotz allem vergisst Prinz Bitesting, dass er mit Leinsamen verlobt ist, und verliebt sich stattdessen in die Honigmantel-Fee. Nachdem die Mädchen entkommen sind, folgen auch die beiden neuen Liebenden demselben Weg wie die Ausreißer. Unterdessen hat Leander Leinsamen die Rose verziehen, die sie ihm ins Gesicht geworfen hatte, und begibt sich in das Reich der Honigmantel-Fee, um sie zu retten. Niemand findet jemanden. Die beiden Mädchen begegnen Berry im Wald, und der Gnom und Chickbeak verlieben sich ebenfalls ineinander. Berry kennt nur einen Weg, Leander zu retten: mit Hilfe von Blindleech. Leinsamen tut dies, aber den richtigen Weg zu finden kostet sie ihr Augenlicht: Der einzige Weg, Leander zu finden, besteht darin, blind ihrem Herzen zu folgen. Dieses Opfer hebt den Fluch der Honigmantel-Fee auf, und Leander verwandelt sich wieder in einen Mann – und in einen gutaussehenden noch dazu. Durch die Drohung gegenüber Blindleech erhält er Leinsamens Augenlicht zurück, und Leander und Leinsamen machen sich zusammen mit Berry und Chickbeak auf den Weg zum Königspaar, um deren Hochzeit zu segnen. Honigmantel und Prinz Bitesting schließen sich ihnen im Palast an, wo eine Dreifachhochzeit gefeiert wird.

Programm und Besetzung

Dirigent: Peter Dobszay
Leander: Attila Dobák
Leinsamen: Boglárka Brindás
Prinz Bitesting: Botond Pál (Opernstudio)
Chickbeak: Anija Lombard (Opernstudio)
König Baldemar: László Szvétek
Königin Baldemar: Andrea Meláth
Honigmantel-Fee: Zita Váradi

 

Mit dem Orchester der Ungarischen Staatsoper

 

Regie: András Almási-Tóth
Kostümbild: Richárd Márton

 

Komponistin: Zsófia Tallér
Librettist: Barnabás Szöllősi

Ungarische Staatsoper

INFORMATION BEI VOLLEM HAUS!

Sollten für die gewählte Zeit alle Sitzplätze ausverkauft sein, Sie aber trotzdem unsere Produktion an diesem Tag sehen wollen, beginnen wir 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn mit dem Verkauf von 84 unserer äußerst günstigen Stehplätze, mit denen Sie die besuchen können Galerie im 3. Stock. Tickets können an der Kasse des Opernhauses und über unsere Online-Schnittstelle erworben werden. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Bühne von den Stehplätzen und den Seitensitzen nur eingeschränkt einsehbar ist, gleichzeitig aber auch die Nachführung durch die Fernsehübertragung vor Ort unterstützt wird.

 

Das Gebäude der Ungarischen Staatsoper (ungarisch: Operaház) ist eines der prachtvollsten Beispiele der Neorenaissance-Architektur im Stadtteil Pest der ungarischen Hauptstadt Budapest. Zu finden ist es im VI. Bezirk (Terézváros) an der Andrássy út 22.

Das Opernhaus wurde zwischen 1875 und 1884 errichtet und von der Stadt Budapest sowie Kaiser Franz Joseph finanziert. Das Ungarische Königliche Opernhaus, wie es damals hieß, wurde am 27. September 1884 feierlich eröffnet. Das Gebäude ist überaus reich geschmückt mit barocken Elementen, mit zahlreichen Ornamenten, Gemälden und Skulpturen. Besonders erwähnenswert sind die Wandgemälde in Treppenaufgängen und dem Zuschauerraum der Oper, welche von Bertalan Székely, Mór Than und Károly Lotz angefertigt wurden. Die Budapester Oper gilt als eines der Meisterwerke von Miklós Yblund als eines der schönsten Opernhäuser der Welt.

Vor dem Gebäude findet man jeweils eine Statue von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne, und von Franz Liszt, beide geschaffen von Alajos Stróbl.

Ferenc Erkel war der erste Direktor der Oper, aber auch der bedeutende österreichische Komponist Gustav Mahler hielt hier von 1888 bis 1891 das Direktorenamt inne. Selbst Puccini hat zweimal persönlich die Premieren seiner Opern hier inszeniert.

 

Viele wichtige Künstler waren da Gäste, inklusiv der Komponist Gustav Mahler, der an Direktor der Budapester Staatsoper von 1887 bis 1891 war. Er hat zum internationalen Ansehen dieser Institution beigetragen. Wagners Opern wurden aufgeführt, sowie Magcagnis Cavalleria Rusticana. Die ungarische Staatsoper erhielt immer einen professionellen Standard, viele internationale Persönlichkeiten wie: Renée Fleming, Cecilia Bartoli, Monserrat Caballé, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, José Cura, Thomas Hampson and Juan Diego Flórez wurden eingeladen auf der Bühne aufzutreten. Die ungarische Besetzung inkludierte unter anderem hervorragende und berühmte Künstler wie: Éva Marton, Ilona Tokody, Andrea Rost, Dénes Gulyás, Attila Fekete and Gábor Bretz.

Zu den bedeutenden Dirigenten der Staatsoper gehören Otto Klemperer, Sergio Failoni und Lamberto Gardelli. Zweite Spielstätte der Ungarischen Staatsoper ist das Erkel Theater.

 

Opera de Stat Maghiară
Attila Nagy
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