König Pomades neue Kleider

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April 2027 Next
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König Pomades neue Kleider – György Ránki
Zeitgenössisch | Oper
Laufzeit: 1 Stunde ohne Pause
Sprache: Ungarisch
Übertitel: Ungarisch, Englisch

 

Seine Majestät König Pomade hat ein großes Problem: Für seine Namensfeier hat er kein einziges Kleidungsstück mehr, denn er hat bereits alles, was sich in seinem Kleiderschrank befindet, getragen. Manches sogar mehr als einmal! Doch dann kommen zwei seltsame Weber ins Königreich und versprechen dem König Gewänder aus einem wunderbaren Stoff – und nicht irgendeine Kleidung: Nur ehrliche und aufrichtige Menschen werden sie sehen können! György Ránkis beliebte Kinderoper ist im Kern in der Welt des ungarischen Volksliedes verwurzelt, enthält aber auch Jazz- und parodistische Elemente. Mit sprühendem musikalischem Humor hält der Komponist der heuchlerischen Welt des königlichen Hofes einen Karnevalsspiegel vor. (Und bitte erzählen Sie es niemandem, aber der König ist nackt!)

 

Elterliche Empfehlung - Die Aufführung wird für Kinder unter 6 Jahren nicht empfohlen.

 

 

Synopsis
Auf dem Marktplatz herrscht reges Treiben. Dani und Béni verkünden lautstark, dass das Weberhandwerk der nützlichste aller Berufe sei, besonders, wenn jemand in der Lage ist, Stoffe so wundersam zu weben wie sie. In diesem Moment kommen die patrouillierenden Wachen herüber, und als der Hauptmann erfährt, dass die beiden Fremden von weit her wundersame Stoffe zum Verkauf anbieten, bringen sie sie sofort zum König. Denn Seine Durchlaucht König Pomade hat ein Problem. Am nächsten Tag wird er seinen Namenstag feiern, den Tag, an dem er jedes Jahr in einer glanzvollen Prozession vor seinem geliebten Volk schreitet. Dieses Mal scheint die heiß erwartete Zeremonie jedoch abgesagt werden zu müssen, da der König kein einziges Kleidungsstück besitzt, das er nicht mindestens einmal getragen hätte. Obwohl er unzählige Kleider besitzt, langweilen sie ihn alle, und die Schneider sind ideenlos.

 

Nachdem der große Monarch sein üppiges Frühstück beendet hat, werden die beiden Wunderweber vor ihn gebracht. Zu seiner großen Freude hebt der König seinen vorherigen Befehl zur Absage der Parade auf. Nun wird er doch etwas zu tragen haben und muss seinen Namenstag nicht im Bett verbringen! Dani und Béni versprechen, den wundersamen Stoff aus ihrem Wunderfaden zu weben und ihm daraus einen wundersamen Anzug zu schneidern. Sie erwähnen jedoch noch eine weitere Sache: Die Kleidung hat eine besondere Eigenschaft. Nur Menschen, die intelligent, ehrlich und gerecht sind, können sie sehen. Wer lügt oder böse oder dumm ist, sieht nichts als leere Luft.

 

Die ganze Nacht wird der König von Albträumen gequält. Was wird geschehen, wenn er diesen wundersamen Stoff nicht sehen kann? Schnell schickt er seinen Kanzler und die Minister aus, um einen Blick auf die Arbeit der Weber zu werfen. Wenn sie den Stoff sehen können, wird er es sicher auch, denn ein König kann nicht dümmer sein als seine Untergebenen, und „Gott gibt denen Verstand, die er ins Amt setzt.“ Inzwischen nähen Dani und Béni fleißig am Nichts. Natürlich sieht weder der Kanzler noch die Minister etwas, doch keiner von ihnen wagt es, dies zuzugeben.

 

Am Morgen erscheint der König selbst. Zuerst ist er zu erstaunt, um zu sprechen, doch die Weber loben ihre Arbeit so sehr, dass er schließlich überzeugt wird, hinter den Paravent zu treten und die Kleidung anzuprobieren. Der Anzug passt seiner feinen Figur so gut, dass er fast das Gefühl hat, überhaupt keine Kleidung zu tragen.

 

Endlich ist es Zeit für das große Ereignis. Die Prozession zieht durch den Marktplatz, und aus dem prächtigen Baldachin tritt der König, völlig nackt. In der erstarrten Stille ruft eine einzelne Stimme des kleinen Lehrlingsschuhmachers schrill: „Der König hat keine Kleidung an!“ Dann bricht das Chaos aus. Ein Sturm aus Zwiebeln und Tomaten regnet auf den König und seinen Hof herab. Die Würdenträger fliehen in alle Richtungen.

Programm und Besetzung

Dirigent: Johannes Marsovszky
König Pomádé: Krisztián Cser
Dani: Artúr Szeleczki
Béni: Máté Fülep
Kanzler Tobias: Bence Pataki
Garda Roberto: Attila Erdős
Dzsufi: Eszter Zemlényi
Hauptmann: N. N.
Korporal: N. N.

 

Mit dem Orchester und Chor der Ungarischen Staatsoper

 

Regie: Attila Toronykőy
Bühnen- und Kostümbild: Katalin Juhász
Kostümbild: Katalin Juhász
Choreografie: Gábor Horváth
Englische Übersetzung: Arthur Roger Crane
Chorleitung: Gábor Csiki

 

Komponist: György Ránki
Librettist: Amy Károlyi

Ungarische Staatsoper

INFORMATION BEI VOLLEM HAUS!

Sollten für die gewählte Zeit alle Sitzplätze ausverkauft sein, Sie aber trotzdem unsere Produktion an diesem Tag sehen wollen, beginnen wir 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn mit dem Verkauf von 84 unserer äußerst günstigen Stehplätze, mit denen Sie die besuchen können Galerie im 3. Stock. Tickets können an der Kasse des Opernhauses und über unsere Online-Schnittstelle erworben werden. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Bühne von den Stehplätzen und den Seitensitzen nur eingeschränkt einsehbar ist, gleichzeitig aber auch die Nachführung durch die Fernsehübertragung vor Ort unterstützt wird.

 

Das Gebäude der Ungarischen Staatsoper (ungarisch: Operaház) ist eines der prachtvollsten Beispiele der Neorenaissance-Architektur im Stadtteil Pest der ungarischen Hauptstadt Budapest. Zu finden ist es im VI. Bezirk (Terézváros) an der Andrássy út 22.

Das Opernhaus wurde zwischen 1875 und 1884 errichtet und von der Stadt Budapest sowie Kaiser Franz Joseph finanziert. Das Ungarische Königliche Opernhaus, wie es damals hieß, wurde am 27. September 1884 feierlich eröffnet. Das Gebäude ist überaus reich geschmückt mit barocken Elementen, mit zahlreichen Ornamenten, Gemälden und Skulpturen. Besonders erwähnenswert sind die Wandgemälde in Treppenaufgängen und dem Zuschauerraum der Oper, welche von Bertalan Székely, Mór Than und Károly Lotz angefertigt wurden. Die Budapester Oper gilt als eines der Meisterwerke von Miklós Yblund als eines der schönsten Opernhäuser der Welt.

Vor dem Gebäude findet man jeweils eine Statue von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne, und von Franz Liszt, beide geschaffen von Alajos Stróbl.

Ferenc Erkel war der erste Direktor der Oper, aber auch der bedeutende österreichische Komponist Gustav Mahler hielt hier von 1888 bis 1891 das Direktorenamt inne. Selbst Puccini hat zweimal persönlich die Premieren seiner Opern hier inszeniert.

 

Viele wichtige Künstler waren da Gäste, inklusiv der Komponist Gustav Mahler, der an Direktor der Budapester Staatsoper von 1887 bis 1891 war. Er hat zum internationalen Ansehen dieser Institution beigetragen. Wagners Opern wurden aufgeführt, sowie Magcagnis Cavalleria Rusticana. Die ungarische Staatsoper erhielt immer einen professionellen Standard, viele internationale Persönlichkeiten wie: Renée Fleming, Cecilia Bartoli, Monserrat Caballé, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, José Cura, Thomas Hampson and Juan Diego Flórez wurden eingeladen auf der Bühne aufzutreten. Die ungarische Besetzung inkludierte unter anderem hervorragende und berühmte Künstler wie: Éva Marton, Ilona Tokody, Andrea Rost, Dénes Gulyás, Attila Fekete and Gábor Bretz.

Zu den bedeutenden Dirigenten der Staatsoper gehören Otto Klemperer, Sergio Failoni und Lamberto Gardelli. Zweite Spielstätte der Ungarischen Staatsoper ist das Erkel Theater.

 

Opera de Stat Maghiară
Attila Nagy
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