Háry János

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Háry János – Zoltán Kodály
Singspiel | Mix
Spieldauer: 2 Stunden 45 Minuten inklusive einer Pause
Sprache: Ungarisch
Übertitel: Ungarisch, Englisch

 

Vor einem Jahrhundert begegnete die Welt erstmals diesem bemerkenswerten Werk, das bald zu einem der Grundpfeiler der musikalischen Innovation des 20. Jahrhunderts wurde. Das 1926 uraufgeführte Singspiel ist ein Meilenstein der ungarischen Musikgeschichte: Sein Komponist Zoltán Kodály verwirklichte damit sein Ziel, das ungarische Volkslied mit uralten Wurzeln aufgrund seiner gleichwertigen Werte auf die gleiche Ebene wie die klassische Musik zu erheben und es auf die Bühne des nationalen Opernhauses zu bringen. Die aus Volksliedern gewobene ungarische historische Erzählung verbindet Elemente von Science-Fiction, des Absurden und mitunter schmerzhafter historischer Realität, bleibt jedoch fest in der Liebe zur Heimat und in der reinen Liebe verwurzelt. Die Hauptrollen des hundertjährigen Werkes werden von zwei ungarischen Künstlern jenseits unserer Grenzen gesungen: Csaba Sándor aus Siebenbürgen und Gabriella Balga aus der Slowakei. Inszeniert wird das Werk von dem in Siebenbürgen geborenen Attila Béres, Direktor des Nationaltheaters Miskolc, in seiner ersten Produktion an der Oper. Seine Interpretation respektiert den Geist des Originals und bleibt zugleich offen für die Möglichkeiten der Gegenwart. Diese Jubiläumsinszenierung lädt das Publikum ein, die zeitlose Schönheit der Oper, ihre kulturelle Bedeutung und ihre außergewöhnliche Fähigkeit neu zu entdecken, durch die universelle Sprache der Musik eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen. Am Dirigentenpult steht Péter Halász, erster Gastdirigent der OPERA und ehemaliger Musikdirektor.

 

Hinweis für Eltern: Die Aufführung wird für Kinder unter 6 Jahren nicht empfohlen.

Programm und Besetzung

Dirigent: Péter Halász
Háry János: Csaba Sándor
Örzse: Gabriella Balga
Alt-Marci: András Kiss
Kaiser Franz: N. N.
Die Kaiserin: Szilvia Rálik
Baron Ebelasztin: Attila Erdős
Napoleon: János Szemenyei
Marie Louise: Zsófia Kálnay

 

Mit dem Orchester, Chor und Kinderchor der Ungarischen Staatsoper

 

Regie: Attila Béres
Bühnenbild: Hanna Erős
Kostümbild: Ildi Tihanyi
Dramaturgie: Barbara Ari-Nagy
Choreografie: Dénes Kovács
Englische Übersetzung von Arthur Roger Crane
Leiterin des Kinderchors: Nikolett Hajzer
Chorleitung: Gábor Csiki

 

Komponist: Zoltán Kodály
Libretto: Béla Paulini, Zsolt Harsányi

Ungarische Staatsoper

INFORMATION BEI VOLLEM HAUS!

Sollten für die gewählte Zeit alle Sitzplätze ausverkauft sein, Sie aber trotzdem unsere Produktion an diesem Tag sehen wollen, beginnen wir 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn mit dem Verkauf von 84 unserer äußerst günstigen Stehplätze, mit denen Sie die besuchen können Galerie im 3. Stock. Tickets können an der Kasse des Opernhauses und über unsere Online-Schnittstelle erworben werden. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Bühne von den Stehplätzen und den Seitensitzen nur eingeschränkt einsehbar ist, gleichzeitig aber auch die Nachführung durch die Fernsehübertragung vor Ort unterstützt wird.

 

Das Gebäude der Ungarischen Staatsoper (ungarisch: Operaház) ist eines der prachtvollsten Beispiele der Neorenaissance-Architektur im Stadtteil Pest der ungarischen Hauptstadt Budapest. Zu finden ist es im VI. Bezirk (Terézváros) an der Andrássy út 22.

Das Opernhaus wurde zwischen 1875 und 1884 errichtet und von der Stadt Budapest sowie Kaiser Franz Joseph finanziert. Das Ungarische Königliche Opernhaus, wie es damals hieß, wurde am 27. September 1884 feierlich eröffnet. Das Gebäude ist überaus reich geschmückt mit barocken Elementen, mit zahlreichen Ornamenten, Gemälden und Skulpturen. Besonders erwähnenswert sind die Wandgemälde in Treppenaufgängen und dem Zuschauerraum der Oper, welche von Bertalan Székely, Mór Than und Károly Lotz angefertigt wurden. Die Budapester Oper gilt als eines der Meisterwerke von Miklós Yblund als eines der schönsten Opernhäuser der Welt.

Vor dem Gebäude findet man jeweils eine Statue von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne, und von Franz Liszt, beide geschaffen von Alajos Stróbl.

Ferenc Erkel war der erste Direktor der Oper, aber auch der bedeutende österreichische Komponist Gustav Mahler hielt hier von 1888 bis 1891 das Direktorenamt inne. Selbst Puccini hat zweimal persönlich die Premieren seiner Opern hier inszeniert.

 

Viele wichtige Künstler waren da Gäste, inklusiv der Komponist Gustav Mahler, der an Direktor der Budapester Staatsoper von 1887 bis 1891 war. Er hat zum internationalen Ansehen dieser Institution beigetragen. Wagners Opern wurden aufgeführt, sowie Magcagnis Cavalleria Rusticana. Die ungarische Staatsoper erhielt immer einen professionellen Standard, viele internationale Persönlichkeiten wie: Renée Fleming, Cecilia Bartoli, Monserrat Caballé, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, José Cura, Thomas Hampson and Juan Diego Flórez wurden eingeladen auf der Bühne aufzutreten. Die ungarische Besetzung inkludierte unter anderem hervorragende und berühmte Künstler wie: Éva Marton, Ilona Tokody, Andrea Rost, Dénes Gulyás, Attila Fekete and Gábor Bretz.

Zu den bedeutenden Dirigenten der Staatsoper gehören Otto Klemperer, Sergio Failoni und Lamberto Gardelli. Zweite Spielstätte der Ungarischen Staatsoper ist das Erkel Theater.

 

Opera de Stat Maghiară
Attila Nagy
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